JazzRhetorik by Marcel Dräger
JazzRhetorik by Marcel Dräger

Rhetorik heißt,
im richtigen Moment
das Wirksame tun.

Die Welt verändert sich schneller
als die Kommunikation,
mit der wir sie gestalten wollen.

1 WARUM
Rhetorik, die auf Planung, Vorbereitung und Perfektionierung setzt, stößt schnell an Grenzen, sobald Komplexität, Veränderungsdynamik und Verunsicherung zunehmen. Die Konsequenz sind Pläne, die am Publikum vorbei ins Leere laufen, oder Menschen, die improvisieren müssen, weil der Plan nicht aufgeht.
Deshalb ist JazzRhetorik anders. Sie trainiert die Kompetenz, im entscheidenden Moment das kommunikativ Relevante zu tun.

2 WAS
Wenn Vorbereitung allein nicht mehr den Unterschied ausmacht, kommt es auf die richtige Entscheidung im Moment an. Genau dafür bietet JazzRhetorik die Voraussetzungen: Wissensbasiertes und zielfokussiertes Improvisieren.

Mit JazzRhetorik trainierst Du mehr als nur rhetorische Konzeption und Performance. Du entwickelst Dein rhetorisches Denken. Das ist die Fähigkeit, Situationen zu analysieren, Perspektiven zu wechseln und Wirkungen abzuschätzen. Das Ziel ist, dass Du im richtigen Moment das kommunikativ Relevante tun und äußern kannst.

3 WIE
JazzRhetorik wirkt durch situative Relevanz. Das bedeutet, genau das zu kommunizieren, was andere in diesem Moment brauchen, um weiterdenken und um entscheiden oder handeln zu können. Kommunikation wirkt, wenn sie an das anschließt, was Menschen wahrnehmen, wissen und unmittelbar nutzen können.

Mit dem JazzRhetorik-Training bereitest Du nicht die eine passende Antwort vor, sondern Du erweiterst Dein Repertoire an Möglichkeiten, kommunikativ wirksam zu handeln.

4 WOZU
Das Ziel der JazzRhetorik ist Handlungsfähigkeit im zweifachen Sinn:
Erstens: Du selbst bleibst kommunikativ handlungsfähig – auch wenn es anders kommt als geplant. Zweitens: Du gibst anderen Orientierung, damit sie trotz Komplexität, Dynamik und Unsicherheit entscheidungs- und handlungsfähig bleiben.

5 für WEN
Für Menschen, die Verantwortung übernehmen und mit ihrem Wissen etwas bewegen wollen.

6 WER
Dr. Marcel Dräger
Sprachwissenschaftler
JazzRhetoriker
Ich habe viele Jahre klassische Rhetorik und Wissenskommunikation trainiert und gelehrt: Argumentieren, Präsentieren, Storytelling, Visualisierung und freie Rede. Doch ich haderte mit dem impliziten Versprechen der Rhetorik, dass kommunikativer Erfolg planbar sei. Denn die entscheidenden Momente verlaufen selten nach Skript.
Der Sprachwissenschaftler in mir liebt die Kraft gewählter Worte und das Potenzial von Sprache. Doch für wirkliche Veränderung reichen gute Argumente und Formulierungen nicht aus. Entscheidend ist nicht, was und wie etwas gesagt wird. Entscheidend ist, was in Köpfen entsteht. Rhetorik ist für mich deshalb kein Oberflächendesign, sie ist die Gestaltung von Interaktion und Wirkung.
Ich möchte, dass kluge Menschen nicht nur Wissen kommunizieren, sondern mit ihrem Wissen wirksam werden. Das scheint mir zentral in einer Zeit, in der Vereinfachung, Lautstärke und gebrauchsfertige Meinungen den Diskurs stärker prägen als gute Erklärungen und Argumente.

Wir leiden selten an einem Mangel an Wissen. Wir leiden daran, dass wertvolle Ideen, Erkenntnisse und Erfahrungen nicht wahrgenommen, nicht erfasst und nicht genutzt werden. Was braucht es, damit dieses komplexe Wissen in einer schnelllebigen und oberflächlichen Welt wirksam wird?